To… Werkreihe von „Briefen “ an Kollegen.

To Otto Dix, 3-tlg.

2005

Wollust – auch außerhalb seiner „sieben Todsünden“ war das Thema für Otto Dix stets präsent;
hatte er doch eine starke Schwäche für die sogenannten Halbweltdamen.
Er hat sie immer und immer wieder porträtiert, in völliger Schonungslosigkeit.
Auch für seine Freunde hatte er keinerlei „guten Worte“ in seinen Bildern; sie sind allesamt sezierende Karikaturen.
Selbst seine Frau und Tochter hat er nicht geschont.
Für mich unverständlich ist der Blick auf sich selbst und auf seinen Sohn: Er zeigt sich, außer in seinem Kriegszyklus, immer heroisch und lauter; etwa wie die Cowboys in den frühen amerikanischen Western.
Das hat mich so aufgebracht, daß ich ihm drei „Malbriefe“ gewidmet habe.

To Andy: 18- tlg., je 80x100cm, Rebasche, Tylose, Acryl/ LW

2001

Zur Arbeit: „ to Andy“ regte mich die Konfrontation mit einem seiner Werke aus der Sammlung Peter W. Klein, gezeigt im Galerieverein Leonberg, an.
Mein Arbeiten mit dem unwiederholbaren Körperabdruck steht dem Weltbild Warhols archaisch gegenüber.
Ihn zitiere ich -farblich, verfahrenstechnisch und in der Anmutung der Figuren- zwischen Heroes und Accidents.

 

 

 

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