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	<title>Körperabdruck Archive * Renate Gross</title>
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	<description>Malerei &#124; Zeichnung &#124; Konzept</description>
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		<title>Menschensohn &#124; 1993</title>
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		<dc:creator><![CDATA[11564844]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2023 21:56:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gut 10 Jahre hat mich das Thema nicht losgelassen: Inkarnation. Gott wird Mensch. Fassungslos hinterließ mich ein Gedicht von Kurt Marti: Ich wurde nicht gefragt bei meiner Geburt&#8230; Die darin ausgesprochene Frei-willigkeit ZUM Menschsein konnte ich nicht fassen. Nicht begreifen. Gut 10 Jahre habe ich skizziert, verworfen, neu begonnen: von der Herbergssuche an, die Figuren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://renategross.de/gallery/menschensohn-1993/">Menschensohn | 1993</a> erschien zuerst auf <a href="http://renategross.de">Renate Gross</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gut 10 Jahre hat mich das Thema nicht losgelassen: Inkarnation. Gott wird Mensch.</p>
<p>Fassungslos hinterließ mich ein Gedicht von Kurt Marti: <strong>Ich wurde nicht gefragt bei meiner Geburt&#8230;</strong><br />
Die darin ausgesprochene Frei-willigkeit ZUM Menschsein konnte ich nicht fassen. Nicht begreifen.</p>
<p>Gut 10 Jahre habe ich skizziert, verworfen, neu begonnen:<br />
von der Herbergssuche an, die Figuren der Herbergsverweigerung. Der Typ des selbstzufriedenen Wirtes, die hämische Magd, das erschöpfte Paar, die traurige junge Schwangere. Bis zum Punkt der Eröffnungswehen: Die Geburt beginnt und die Beiden sind allein. Auf sich gestellt. In kargsten Verhältnissen; in einem Stall. Sich zu den Tieren aufs Stroh legen. Dieses: Miteinander das Kind auf die Welt- bringen.</p>
<p>Dann entstanden binnen drei Wochen die 4 Bilder aus Körperabdrucken. Angelus Silesius´ Worte: “Wird Christus tausendmal in Bethlehem geboren und nicht in Dir“ – habe ich umgesetzt, indem ich mich dieses Themas, das mir so „unter die Haut“ ging, über die Haut wieder entledigte, entäußerte. Körper-Sprache.</p>
<p>Ich begrenzte die Geschichte auf den reinen Geburtsvorgang:<br />
Die Eröffnungswehen.<br />
Die Austreibungsphase.<br />
Der Durchtritt des Kopfes.<br />
Erschöpfung.</p>
<p>Ich bestrich meinen Körper Teil für Teil mit Farbe und druckte auf Makulaturpapier ab. Stellte mit „meinen“ Abdrucken auch den Mann dar. Die Abdrucke für das Kind gewann ich von einer Puppe meiner Tochter. Dann formte ich aus diesen Papier-decoupés meine Figuren:<br />
die wie ein Tier auf allen Vieren, ihren Schmerz wegschreiende junge Frau<br />
der am Rande, ratlose Mann.<br />
Der Moment des: Beine-in-die Hand-nehmens, wo die Presswehen einsetzen, mit Hilfestellung.<br />
Die Krisis, in der der Kindeskopf zutage tritt. Das Gehalten-sein und das Loslassen. Das Staunen über das Wunder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://renategross.de/gallery/menschensohn-1993/">Menschensohn | 1993</a> erschien zuerst auf <a href="http://renategross.de">Renate Gross</a>.</p>
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		<title>3 Meerfrauen, von der Insel hinabtauchend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[11564844]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 23:30:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; „Das Ich ist eine Insel im Meer des Unbewußten“ &#8211; Carl Gustav Jung</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://renategross.de/gallery/3-meerfrauen/">3 Meerfrauen, von der Insel hinabtauchend</a> erschien zuerst auf <a href="http://renategross.de">Renate Gross</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<a href='http://renategross.de/wp-content/uploads/2018/01/RenateGross_3Meerfrauen_001.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1563" height="1080" src="http://renategross.de/wp-content/uploads/2018/01/RenateGross_3Meerfrauen_001.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>
<a href='http://renategross.de/wp-content/uploads/2018/01/RenateGross_3Meerfrauen_002.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-1"><img decoding="async" width="1492" height="1080" src="http://renategross.de/wp-content/uploads/2018/01/RenateGross_3Meerfrauen_002.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p>„Das Ich ist eine Insel im Meer des Unbewußten“ &#8211; Carl Gustav Jung</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://renategross.de/gallery/3-meerfrauen/">3 Meerfrauen, von der Insel hinabtauchend</a> erschien zuerst auf <a href="http://renategross.de">Renate Gross</a>.</p>
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		<title>Jona</title>
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		<dc:creator><![CDATA[11564844]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 23:27:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="http://renategross.de/gallery/jona/">Jona</a> erschien zuerst auf <a href="http://renategross.de">Renate Gross</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="http://renategross.de/gallery/jona/">Jona</a> erschien zuerst auf <a href="http://renategross.de">Renate Gross</a>.</p>
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		<title>Kleider machen Leute</title>
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		<dc:creator><![CDATA[11564844]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 23:19:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="http://renategross.de/gallery/kleider-machen-leute/">Kleider machen Leute</a> erschien zuerst auf <a href="http://renategross.de">Renate Gross</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="http://renategross.de/gallery/kleider-machen-leute/">Kleider machen Leute</a> erschien zuerst auf <a href="http://renategross.de">Renate Gross</a>.</p>
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		<title>Dokument &#8211; 40 Arbeiten auf Tuch &#124; 2002 bis 2005</title>
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		<dc:creator><![CDATA[11564844]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 23:05:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auferstehung Manchmal stehen wir auf, Stehen wir zur Auferstehung auf Mitten am Tage Mit unserem lebendigen Haar Mit unsrer atmenden Haut. &#160; Nur das gewohnte ist um uns. Keine Fata Morgana von Palmen Mit weidenden Löwen Und sanften Wölfen. &#160; Die Weckuhren hören nicht auf zu ticken. Ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus. &#160; Und dennoch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://renategross.de/gallery/dokument/">Dokument &#8211; 40 Arbeiten auf Tuch | 2002 bis 2005</a> erschien zuerst auf <a href="http://renategross.de">Renate Gross</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Auferstehung</strong></h2>
<p><em>Manchmal stehen wir auf,</em></p>
<p><em>Stehen wir zur Auferstehung auf</em></p>
<p><em>Mitten am Tage</em></p>
<p><em>Mit unserem lebendigen Haar</em></p>
<p><em>Mit unsrer atmenden Haut.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Nur das gewohnte ist um uns.</em></p>
<p><em>Keine Fata Morgana von Palmen</em></p>
<p><em>Mit weidenden Löwen</em></p>
<p><em>Und sanften Wölfen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Die Weckuhren hören nicht auf zu ticken.</em></p>
<p><em>Ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Und dennoch leicht,</em></p>
<p><em>und dennoch unverwundbar</em></p>
<p><em>Geordnet in geheimnisvolle Ordnung,</em></p>
<p><em>Vorweggenommen in ein Haus aus Licht.</em></p>
<p>&#8211; Marie Luise Kaschnitz</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-629" src="http://renategross.de/wp-content/uploads/2018/01/RenateGross_TodLeben_001.jpg" alt="" width="1786" height="1080" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Arbeit mutet an wie ein Grabtuch. Sie bezieht sich auch darauf.</p>
<p>Das Turiner Grabtuch ist für tausende Menschen ein Dokument- das der Auferstehung Christi.</p>
<p>Der Apostel Paulus schreibt: „wo der Leib (nämlich Christus)hindurchgeht, nimmt er die Glieder mit. Bin ich ein Glied am Leibe( der Gemeinde) Christi; werde auch ich nicht im Tode bleiben“: die christliche Auferstehungshoffnung knüpft sich daran.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Arbeit „Dokument“ geht es um die Tode der Seele, die sie im Laufe eines Lebens erleidet- und daraus aufersteht. Die vielen Verletzungen und Vernichtungserfahrungen, denen der Mensch ausgesetzt ist und die er überlebt, ja sogar als Triumphe der heilenden Liebe Gottes erfährt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der persönlichen Gottesbeziehung bewahrheitet sich:</p>
<p>&#8220;Ich, der Herr bin Heilung, Licht und Leben&#8221;.</p>
<p>Wir, die Christen sind die lebenden Beweise dafür: Dokumente des Wirkens Jesu; seiner lebendigen Gegenwart. Unsere Grabtücher lassen wir zurück wie er.</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://renategross.de/gallery/dokument/">Dokument &#8211; 40 Arbeiten auf Tuch | 2002 bis 2005</a> erschien zuerst auf <a href="http://renategross.de">Renate Gross</a>.</p>
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		<title>Tod, Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[11564844]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 22:51:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="http://renategross.de/gallery/tod-leben/">Tod, Leben</a> erschien zuerst auf <a href="http://renategross.de">Renate Gross</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="http://renategross.de/gallery/tod-leben/">Tod, Leben</a> erschien zuerst auf <a href="http://renategross.de">Renate Gross</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Shine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[11564844]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 22:44:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Seel ist ein Kristall die Gottheit ist ihr Schein der Leib in dem du lebst ist ihrer beider Schrein &#160; So viel die Seel in Gott so viel ruht Gott in dir Nichts minder oder mehr Mensch glaub es wird er dir &#160; Ich bin Gotts andrer-Er in mir findt er allein Was ihm [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://renategross.de/gallery/shine/">Shine</a> erschien zuerst auf <a href="http://renategross.de">Renate Gross</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="VorformatierterText">Die Seel ist ein Kristall</p>
<p class="VorformatierterText">die Gottheit ist ihr Schein</p>
<p class="VorformatierterText">der Leib in dem du lebst</p>
<p class="VorformatierterText">ist ihrer beider Schrein</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="VorformatierterText">So viel die Seel in Gott</p>
<p class="VorformatierterText">so viel ruht Gott in dir</p>
<p class="VorformatierterText">Nichts minder oder mehr</p>
<p class="VorformatierterText">Mensch glaub es wird er dir</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="VorformatierterText">Ich bin Gotts andrer-Er</p>
<p class="VorformatierterText">in mir findt er allein</p>
<p class="VorformatierterText">Was ihm in Ewigkeit</p>
<p class="VorformatierterText">wird gleich und ähnlich sein</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="VorformatierterText">Angelus Silesius</p>
<p class="VorformatierterText">
<p>Der Beitrag <a href="http://renategross.de/gallery/shine/">Shine</a> erschien zuerst auf <a href="http://renategross.de">Renate Gross</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>H.W. Henze &#8220;7 Boleros&#8221;</title>
		<link>http://renategross.de/gallery/7-boleros/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[11564844]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 22:31:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Arbeit zu Hans Werner Henze: 7 Boleros für großes Orchester, 2000, 2.20 x8 m, Rebasche, Tylose, Lippenstift/ grundierte LW Nach Jahren des Arbeitens in Begrenzung a) auf den Körperblock im Ggs. zur ganzen Figur und b) immer wiederkehrend auf das Papierformat 70 x 100 (das dem Körper eine Beugehaltung, Hock- oder Embryonalstellung abverlangt-) wollte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://renategross.de/gallery/7-boleros/">H.W. Henze &#8220;7 Boleros&#8221;</a> erschien zuerst auf <a href="http://renategross.de">Renate Gross</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<a href='http://renategross.de/wp-content/uploads/2018/01/RenateGross_Henze_001.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="832" height="1024" src="http://renategross.de/wp-content/uploads/2018/01/RenateGross_Henze_001-832x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" /></a>
<a href='http://renategross.de/wp-content/uploads/2018/01/RenateGross_Henze_002.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="756" height="1024" src="http://renategross.de/wp-content/uploads/2018/01/RenateGross_Henze_002-756x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" /></a>
<a href='http://renategross.de/wp-content/uploads/2018/01/RenateGross_Henze_003.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="769" height="1024" src="http://renategross.de/wp-content/uploads/2018/01/RenateGross_Henze_003-769x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" /></a>
<a href='http://renategross.de/wp-content/uploads/2018/01/RenateGross_Henze_004.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="749" height="1024" src="http://renategross.de/wp-content/uploads/2018/01/RenateGross_Henze_004-749x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" /></a>
<a href='http://renategross.de/wp-content/uploads/2018/01/RenateGross_Henze_005.jpg' title="" data-rl_title="" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2"><img loading="lazy" decoding="async" width="748" height="1024" src="http://renategross.de/wp-content/uploads/2018/01/RenateGross_Henze_005-748x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" /></a>

<p>Zur Arbeit zu Hans Werner Henze:</p>
<p>7 Boleros für großes Orchester, 2000, 2.20 x8 m, Rebasche, Tylose, Lippenstift/ grundierte LW</p>
<p>Nach Jahren des Arbeitens in Begrenzung</p>
<ol>
<li>a) auf den Körperblock im Ggs. zur ganzen Figur und</li>
<li>b) immer wiederkehrend auf das Papierformat 70 x 100 (das dem Körper eine Beugehaltung, Hock- oder Embryonalstellung abverlangt-)</li>
</ol>
<p>wollte ich mich an eine &#8211; im doppelten Sinn- raumgreifende Arbeit machen;  an die Eroberung des „Raumes, den ich für mich beanspruche“, an das Raumeinnehmen, das ich im spanischen Flamenco begonnen hatte, kennenzulernen – mit einer Ahnung, Vision seiner Dimensionen, seiner Existenzialität!</p>
<p>Fast immer war vorher Bewegung über die (Bild)fläche in eine statische Bildfigur gemündet; jetzt wollte ich von der Bewegung selbst etwas zeigen, Spuren davon mit ins Bild nehmen; auch auf Kosten der Erkennbarkeit, ja der Form selbst &#8211; zuungunsten der ganz durchdachten ruhenden eine deutlich bewegte Form offeneren Charakters; Dokument einer nur für einen Zeitbruchteil eingenommenen Haltung.</p>
<p>Ich saß in der Erstaufführung der (Venus und Adonis, EA 1997) „7 Boleros für großes Orchester „ von Hans-Werner Henze und fand: die sich mir aufdrängenden Haltungen der Figuren; hervorgebracht durch die Musik und die Bezeichnungen der einzelnen Sätze:</p>
<p>Die Jähzornige,</p>
<p>Der Lobpreis,</p>
<p>Die Erwartung,</p>
<p>Der königliche Pfau,</p>
<p>Der Hochmut, Schmerz,</p>
<p>Der grosse Schritt der arabischen Königin.</p>
<p>Hans- Werner Henze schreibt zu seinen sieben Boleros:  „Maurice Ravel war Baske und schrieb sehr schöne Wiener Walzer. Mozart war aus dem bayrischen Augsburg und schrieb italienische Arien. Strawinsky war Petersburger und machte norwegische Stimmungsbilder, der weiße Gershwin erfand die schönsten schwarzen Spirituals, und so weiter. Schon in der Barockzeit interessierten sich Komponisten aller Länder für die Phänomene der Spanischen Folklore, die Rhythmen, die harmonischen Vorgänge und die daraus hervorgehehende Melodik und auch für die kulturgeschichtlichen Hintergründe, vor denen die magischen Gestalten dieser zeitlosen Musik existieren&#8230;</p>
<p>&#8230;ich bereitete mich also in all diesen Jahren langsam vor auf die sieben Boleros, die ganz zitatenfrei meiner Feder entsprungen  und in meinen Augen und Ohren ganz und gar spanische Musik sind oder besser; so wie ich mir das Spanische in der Kunst vorstelle. Man möge mir verzeihen.“ Maurice Ravel.</p>
<p>2 Jahre vorher hatte ich das für mich „Spanische in der Kunst“ gesehen: Im Museo d`arte Contemporario Barcelona; in der umfassenden Werkschau Miguel Barcelos.</p>
<p>Mein Wissen um diesen spanischen Tanz; seine Wurzeln wie seine hohe Schule der Gesten, Finger- Kopf-, Körperhaltung bis zu Schritt- und Taktfolgen floß in diese Arbeit. Eigentlich mutet sie an wie ein Schlachtengemälde: Existenzkampf, das Erobern des Raumes, der mir gehört&#8230;</p>
<p>Der erste Satz: „die Jähzornige“ &#8211; ist ganz gekrümmt um ihre geballte Faust.Die letzte Figur zum Satz: „der große Schritt der arabischen Königin“: Selbst beginnende Koketterie &#8211; wenn sie hier vorkommt &#8211; wird ganz an den Rand gedrängt. Eines ist fast überdeckt, verborgen &#8211; der Schmerz</p>
<p>Renate Gross</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://renategross.de/gallery/7-boleros/">H.W. Henze &#8220;7 Boleros&#8221;</a> erschien zuerst auf <a href="http://renategross.de">Renate Gross</a>.</p>
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		<title>Chagrinleder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[11564844]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 22:28:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die 1999/2000 entstandene Reihe wurde durch die Novelle „das Chagrinleder oder die tödlichen Wünsche“  von Honoré de Balzac aus seinem Zyklus: “die menschliche Komödie“ angeregt. Darin gelangt ein junger Mensch an eine geheimnisvolle Lederhaut mit folgender Inschrift: „Alles besitzest du, wenn du mich besitzest. Dein Leben jedoch gehöret mir. So will es Gott der Herr. Alles [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://renategross.de/gallery/chagrinleder/">Chagrinleder</a> erschien zuerst auf <a href="http://renategross.de">Renate Gross</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die 1999/2000 entstandene Reihe wurde durch die Novelle „das Chagrinleder oder die tödlichen Wünsche“  von Honoré de Balzac aus seinem Zyklus: “die menschliche Komödie“ angeregt. Darin gelangt ein junger Mensch an eine geheimnisvolle Lederhaut mit folgender Inschrift:</p>
<p>„Alles besitzest du, wenn du mich besitzest. Dein Leben jedoch gehöret mir. So will es Gott der Herr. Alles was du wünschest, soll durch mich erfüllt werden. Doch auf dein Leben richte deine Wünsche. Das ist da. Wie deine Tage werde ich abnehmen mit einem jeglichen deiner Wünsche.“</p>
<p>Das Chagrinleder soll den zerstörerischen Zwiespalt zwischen „Wollen“ und „Können“ in ihm aufheben. Doch mit jedem Wunsch, den er seinem Besitzer erfüllt, schrumpft dieser Talisman ein wenig zusammen, und ein völliges Verschwinden bedeutet den Tod, da die Größe des Talismans proportional zur Lebensdauer seines Besitzers ist.</p>
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		<title>Körper, Seele, Geist</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 22:25:24 +0000</pubDate>
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